11 Tipps für eine dauerhafte Motivation beim Sport!

Wer mit dem Sport anfängt, ist zu Beginn meistens voll motiviert. Doch bei vielen, so auch bei mir, lässt die Motivation irgendwann nach und das geplante Sportprogramm wird immer wieder verschoben, bis man gar nichts mehr macht. So erging es mir im letztem Jahr und oft habe ich mir die Frage gestellt, wie kann ich meine Motivation auf Dauer halten oder im besten Fall sogar noch steigern? Einige dieser Tipps haben mir geholfen – vielleicht helfen sie auch dir!

11 Motivation-Tipps

Ich will!

Stelle dir diese Frage als Erstes. Willst du es wirklich? Willst du wirklich x mal die Woche raus um zu Joggen? Egal bei welchem Wetter? Stelle dir diese Frage unbedingt (oder ähnliche Fragen je nachdem was dein Ziel ist), denn Ziele die nach dem „Ich muss“ Prinzip gesetzt werden, erreicht man eher selten bis gar nicht.

Den richtigen Sport finden

Es gibt nichts Schlimmeres, als sich für einen Sport zu entscheiden, der einem keinen Spaß macht und den man vielleicht nur gewählt hat, weil alle behaupten, man könne dadurch z.B. ab besten/schnellsten abnehmen oder Kraft aufbauen. Wenn du mit Spaß bei der Sache bist, ist das die beste Motivation überhaupt und diese kommt dann auch ganz von alleine! Es ist keine Schande nach kurzer Zeit die Sportart zu wechseln, weil du feststellst, dass das nichts für dich ist. Lieber nach kurzer Zeit aufhören und etwas Neues ausprobieren, als lange daran festzuhalten und dann frustriert komplett mit dem Sport aufzuhören.

Der innere Schweinehund

Wie oft nimmt man sich vor „Morgen fange ich mit dem Sport an“? Doch tut man das dann auch wirklich? Sage dir nicht „Morgen ist es soweit“, sondern fange sofort damit an! Hat man den inneren Schweinehund erst einmal besiegt, fühlt man sich super und will direkt weiter machen. Der Schweinehund ist bekannt dafür, dass er einen immer nur vor dem Training „befällt“. Ist man erst einmal dabei und hat sich aufgerappelt, führt man seine Trainingseinheit auch zu Ende und ist stolz auf sich.

Realistische Ziele setzen

Setzte dir ein realistisches Ziel. Nichts lässt die Motivation schneller verfliegen, als das Gefühl, seine Ziele nicht schnell genug erreichen zu können. Dazu gehört aber auch, dass das gesetzte Ziel überhaupt zu erreichen ist. Ziele wie „20 kg in 2 Wochen durch Joggen abnehmen“ sind natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt. Setz dir lieber ein kleines Ziel, über welches du dich dann freuen kannst, wenn du es erreicht hast. Wenn das Endergebnis dann noch besser ausfällt als erhofft, belohnt unser Gehirn uns mit dem Glückshormon Dopamin, was wiederum für mehr Motivation sorgt.

Lieber zu zweit?

Gemeinsam machen die meisten Dinge einfach viel mehr Spaß. Mache dir dieses Prinzip zunutze. Vielleicht möchte ja dein Partner/Partnerin oder Freund/Freundin auch gerne mit dem Sport anfangen? Wenn du feste Zeiten mit deinem Trainingspartner vereinbart hast, fällt es dir schwerer ohne Grund diesen Termin abzusagen. Auch ein eventuell auftretender Wettkampfgedanke zwischen euch steigert die Motivation ungemein. Niemand, der mit dir trainieren möchte? Ein Sportverein in deiner Nähe erfüllt auch seinen Zweck.

Soziale Netzwerke nutzen

Schon mal darüber nachgedacht dein Vorhaben auf Facebook etc. zu posten oder einer entsprechenden Gruppe beizutreten? Dies kann einen gewissen Druck erzeugen. Natürlich im positiven Sinn. Denn hier möchte man natürlich in regelmäßigen Abständen seine Erfolge mitteilen und man weiß, dass alle gespannt auf Neuigkeiten warten, wie es läuft. Kommentare und Likes bei erfolgreichen Etappenzielen pushen einen weiter zu machen. Wer möchte schon vor seinen Freunden zugeben, das Handtuch geworfen zu haben.

Auch Facebook-Gruppen eignen sich super, um sich mit anderen auszutauschen oder auch einen Ratschlag einzuholen wenn es mal nicht so läuft wie geplant. Generell gilt: Anerkennung von Freunden oder anderen Leuten sorgt für eine anhaltende Motivation.

Feste Tage und Zeiten

Plane deine sportlichen Aktivitäten schon im Voraus. Bestimme feste Tage und Uhrzeiten, zu denen du Sport treiben möchtest. So weißt du bereits im Vorfeld, dass z.B. morgen Sport auf dem Programm steht und kannst dich mental darauf vorbereiten. Nach einer gewissen Zeit stellt sich bei festen Tagen auch eine Routine ein und das gibt dir Planungssicherheit für deine anderen Freizeitaktivitäten.

Bist du ein Frühaufsteher? Super, denn wenn du direkt nach dem Aufstehen Sport machst, hast du diesen Punkt bereits abgehakt und kannst gut gelaunt in den Tag starten. Den meisten fällt es schwer nach der Arbeit noch eine Runde Joggen zu gehen, hier hat man meist Ausreden wie „Es war ein harter Tag, ich will nur noch auf die Couch!“ parat. Hast du den Sport bereits am Morgen erledigt, kannst du den Abend genießen.

Etappenziele und Belohnungen

Ein Ziel zu haben ist wichtig, vergiss aber nicht, dir auch kleine Etappenziele zu setzen. Auf ein großes Ziel hinzuarbeiten, kostet meist sehr viel Zeit. Diese lange Zeit ist bei vielen der ausschlaggebende Punkt, weshalb sie ihre Motivation verlieren. Wenn du dir kleinere Ziele setzt, die du auch in kürzerer Zeit erreichen kannst, sorgt auch das für Glücksgefühle! 🙂 Außerdem kannst du dich bei Erreichen dieser Etappenziele selbst belohnen, z.B. mit einem leckeren Essen oder einem neuen Computerspiel.

Fitness-Apps

Bist du jemand dem man „Vorsagen“ muss, was er zu tun hat? Dann sind vielleicht Fitness-Apps das richtige für dich. Hier bekommst du, meist gegen ein gewisses Entgelt, einen virtuellen Coach an die Hand, der dir sagt, welche Übungen an diesem Tag auf dem Programm stehen und wie viele Wiederholungen du absolvieren musst. Solche Apps sind auch super, wenn man mal keine Lust hat ins Fitness-Studio zu fahren. Das Einzige was du brauchst, ist ein wenig Platz, eine Matte und dein Handy. Die Zeit- und Geldersparnis im Vergleich zum Fitness-Studio inkl. An- und Abfahrt ist auch ein nicht zu unterschätzender Punkt.

Des Weiteren gibt es bei manchen App-Anbietern auch eine relativ große Community innerhalb der App, mit denen man sich vernetzen kann und sich gegenseitig anfeuert. Hier wären wir wieder bei dem sozialen Aspekt: Ein fertiger Trainingsplan der nur noch ausgeführt werden muss und Anfeuerung durch andere Nutzer = doppelte Motivation.

Sport mit Hund

Sport mit dem eigenen Hund ist eine tolle Motivation! Was gibt es Schöneres, als sich mit seinem vierbeinigen Freund zu beschäftigen und dabei auch noch sportlich aktiv zu sein? Das funktioniert besonders gut, wenn man einen sehr agilen Hund hat, der auch Freude am Laufen hat. Aber auch andere Hundesportarten fordern den Mensch genauso wie den Hund und das schweißt euch enger zusammen.

Darüber schreiben?

Führe ein Trainingstagebuch, in dem du alle deine sportlichen Aktivitäten einträgst. Dies hilft dir dabei, auch Fortschritte zu sehen, wenn du vielleicht an deinem Körper keine Veränderungen feststellst. Der Bauch ist noch nicht kleiner geworden? Na und! Dafür schaffe ich es schon, fünf Kilometer am Stück zu laufen! Der Rest kommt dann von ganz allein.

Nicht alle Tipps funktionieren bei jedem gleich. Du musst selbst heraus finden, welche Lösung für dich die beste ist. Mir hat es geholfen, zu zweit Sport zu treiben und feste Tage für den Sport einzuplanen. So hatte ich am Abend keine Ausreden und habe mir andere Termine um den Sport herum gelegt. Außerdem trainiere ich meistens mit einer Fitness-App. Auch darüber schreiben hilft mir ungemein. So ist dieser Blog entstanden und ich freue mich auf die nächsten Sporteinheiten mit Zoe. 😉

 

Youtube Video zum Thema

37jährige Sportbegeisterte Wahl-Münchnerin (ehemals Ruhrpott). Vorlieben für Jogging, Crossfit, Wandern, Skaten, Trails fahren und Joggen. Am besten alles mit meiner Begleiterin Zoe, einer im Mai 2016 geborenen Mischlingshündin!
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11 Tipps zur Motivation zum Sport - Nie mehr Motivationslos!
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11 Tipps zur Motivation zum Sport - Nie mehr Motivationslos!
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Dir fehlt die Motivation zum Sport? Wir haben 11 Tipps zur Motivation beim Sport die dir helfen werden langfristig dran zu bleiben.
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3 Kommentare
  1. tomateninsel
    tomateninsel says:

    Tolle Tipps. Ich habe manchmal auch so Phasen, in denen ich nicht mehr sehr motiviert bin. Dann bin ich froh, wenn ich von anderen motviert werde. Das hilft bei mir meistens am besten.
    LG Melli

    Antworten
    • Sandra
      Sandra says:

      Hallo Melli,

      ja das kenne ich auch! Habe unzählige Momente gehabt, ich denen ich null Motivation hatte. Am besten ist wirklich immer Sport zu zweit zu machen, da fällt es einem viel viel schwerer Nein zu sagen. 😉
      Ich merke auch immer selber, wie sehr mich das Schreiben über Sport motiviert. Da will ich mich am liebsten in meine Sportklamotten schmeißen und loslegen.

      LG
      Sandra

      Antworten

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  1. […] war ich schon immer (Joggen, Crossfit, Wandern usw.), nur leider ließ die anfänglich große Motivation nach kurzer Zeit auch recht schnell wieder nach oder ich wurde durch diverse körperliche […]

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