14 Fakten, die Du beim Joggen mit Hund beachten solltest!

14 Fakten übers Joggen mit Hund die du beachten solltest

Laufen ist eine der größten Lieblingsbeschäftigungen des Hundes und auch dem Menschen tut es sehr gut. Warum dann nicht also gemeinsam auf Kilometerjagd gehen? Bevor wir allerdings mit unserem vierbeinigen Freund Joggen gehen können, müssen einige Punkte beachtet werden. Damit Ihr von Anfang an alles richtig macht, habe ich in diesem Beitrag die wichtigsten Fakten zusammen getragen.

Die 14 wichtigsten Fakten zum Joggen mit Hund

 

  • 1.

    Nicht jede Hunderasse eignet sich zum Joggen, wobei man nicht generell sagen kann welche Rasse besser oder schlechter geeignet ist. Kläre mit Deinem Tierarzt ab, ob das Laufen für Deinen Hund infrage kommt.

  • 2.

    Dein Hund sollte aus dem Welpenalter raus sein (bei vielen Rassen ab ca. einem Jahr – besser nach Rücksprache mit Tierarzt), da die Knochen vorher noch zu weich sind, so dass es zu Verletzungen und Fehlstellungen kommen kann.

  • 3.

    Wenn Dein Hund ohne Leine laufen soll, muss er aufs Wort gehorchen. Ansonsten den Hund bitte immer anleinen. Dies dient zum Schutz Deines Hundes und eventuell kreuzender Fahrradfahrer oder andere Jogger.

  • 4.

    Läuft Dein Hund an der Leine, ist die richtige Ausrüstung anzulegen. Zu empfehlen ist ein Geschirr für den Hund und einen Bauchgurt für Dich um einen unsauberen Laufstil und eventuelle Verletzungen zu vermeiden.

  • 5.

    Deinen Hund niemals am Halsband führen, da es durch ruckende Bewegungen zu einer Stauchung der Halswirbelsäule kommen kann.

  • 6.

    Gewöhne Deinen Hund bereits bei den normalen Spaziergängen eine Laufseite an. So rennt er Dir später beim Joggen nicht vor den Füßen rum.

  • 7.

    Niemals kurz nach dem Essen laufen, da ein voller Bauch zu einer Magendrehung führen kann. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens 2 Stunden zurück liegen.

  • 8.

    Starte langsam in das Lauftraining mit Deinem Hund. Auch er muss sich erst einmal an diesen ungewohnten „Spaziergang“ gewöhnen und steigere Geschwindigkeit und Laufpensum nur langsam.

  • 9.

    Wählt für Euren gemeinsamen Lauf keine belebten Strecken wo es viel Ablenkung gibt. Ständig Kommandos geben zu müssen verschlechtert den Laufrhythmus und lenkt Dich und Deinen Hund zu sehr ab.

  • 10.

    Weiche Laufuntergründe wie Waldwege sind für die Gelenke Deines Hundes besser als Asphaltstrecken. Läufst Du trotzdem auf Asphalt, kontrolliere nach dem Lauf die Pfoten auf Steinchen und creme diese ggf. ein.

  • 11.

    Biete Deinem Hund immer mal wieder kurze Pausen an. So kann er sich lösen, kurz verschnaufen oder auch ein wenig schnüffeln. So bleibt auch bei Deinem Vierbeiner dauerhaft der Spaß erhalten.

  • 12.

    Auf langen Strecken muss für ausreichend Wasser gesorgt werden damit Dein Hund nicht überhitzt. Nimm genügend Wasser mit oder plane die Strecke so, dass ihr an Bächen oder Flüssen vorbei kommt.

  • 13.

    Bei Temperaturen über 20 Grad sollte der Lauf lieber in die Abend- oder Morgenstunden verlegt werden, da Hunde selbst bei normalen Temperaturen sehr schnell überhitzen und nicht schwitzen wie Menschen.

  • 14.

    Den Lauf sofort beenden solltest Du, wenn Du folgende Anzeichen bei Deinem Hund erkennst: Laufverweigerung, starkes und/oder schnelles Hecheln, extrem zurückgezogene Lefzen, tiefrote Zunge, oder blasse Mundschleimhäute.

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema erhaltet Ihr auch bei meinem Blogger Kollegen Sascha auf trailrunnersdog.de! Zum Thema Fahrradfahren mit Hund gab es bereits eine ausführliche Checkliste, worauf Ihr achten müsst.

 

Youtube Video zum Thema

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14 Fakten zum Joggen mit Hund - Damit das laufen mit Hund Spaß macht
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14 Fakten zum Joggen mit Hund - Damit das laufen mit Hund Spaß macht
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Laufen mit Hund erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wir haben 14 Fakten zusammen getragen die sehr wichtig sind beim Joggen mit Hund.
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Runners-Dog
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37jährige Sportbegeisterte Wahl-Münchnerin (ehemals Ruhrpott). Vorlieben für Jogging, Crossfit, Wandern, Skaten, Trails fahren und Joggen. Am besten alles mit meiner Begleiterin Zoe, einer im Mai 2016 geborenen Mischlingshündin!

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10 Kommentare
  1. Andrea
    Andrea says:

    Liebe Zoe, liebe Sandra,
    da ich seit 22 Jahren Hundeerfahrung habe, würde ich gerne zum Punkt „Laufen nach der Fütterung“ was sagen :
    Jeder (!) Hund, egal ob groß oder klein, braucht nach der Fütterung mindestens (!!!) zwei Stunden Zeit für seine Verdauung. Das heißt, in dieser Zeit sind spazieren gehen, spielen, joggen absolut tabu! Eine Magendrehung endet zu 98% tödlich, auch wenn ganz schnell zum Tierarzt gefahren wird. Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig dieses Zeitfenster zur Verdauung ist.

    Zum Punkt bei welcher Temperatur man mit dem Hund joggen gehen sollte, auch noch eine kleine Ergänzung: als Faustregel sind 20 Grad anzusehen. Alles was wärmer ist als 20 Grad, tut dem Hund nicht gut (auch nicht bei ausreichend Wasser). Also im Sommer entweder seeeeehr früh morgens oder seeeeehr spät abends. Zu bedenken ist auch, dass auf Höhe des Hundes die Temperaturen höher sind, als für den Menschen, da der Hund dem Boden wesentlich näher ist. Asphalt ist somit ganz schlimm und sollte im Sommer aufgrund der abstrahlenden Wärme unbedingt vermieden werden. Nicht nur, um Überhitzung vorzubeugen, sondern auch wegen der empfindlichen Pfoten, die durchaus auf heißem Asphalt Verbrennungen erleiden können.

    Viel Spaß weiterhin beim Hundejogging, das ist eine tolle Sache 🙂

    Antworten
    • Sandra
      Sandra says:

      Hallo Andrea,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. 🙂 Ich habe die beiden angesprochenen Punkte in meinem Beitrag ergänzt bzw. korrigiert.
      Ich gehe mit Zoe meistens direkt nach der Arbeit Joggen und da liegt ihre letzte Mahlzeit ca. 6 Stunden zurück. Wichtig ist auch, nicht so viele oder besser gar keine Lekkerli während des Joggen als Belohnung zu geben. Könnten solche kleinen Belohnungen auch schon zu einer Magendrehung führen?

      LG Sandra & Zoe

      Antworten
    • Qorwyn
      Qorwyn says:

      Hallo Sascha,

      nichts zu Danken! Wollte hier selber nicht zu sehr ins Detail gehen und da bot es sich an, auf Deinen Beitrag zu verlinken, den ich sehr gut finde.

      LG Sandra

      Antworten
  2. Anonymous
    Anonymous says:

    Hallo Sandra,
    sorry für die späte Antwort.
    Ich würde beim joggen auf Leckerli verzichten. Wobei es immer auf die Menge ankommt. Das Risiko einer Magendrehung ist bei vollem Magen am größten. Ein paar kleine Leckerli machen nichts aus.
    Der Hund sollte auch nicht direkt nach dem joggen gefüttert werden. Erstmal ausschnaufen und zur Ruhe kommen lassen.
    Was ich zum Beispiel beim Wandern, gerade bei längeren Touren mache, ist, dass ich eine Banane für Vanilla mitnehme und ihr die auf dem Gipfel füttere. Das führt zu keiner Belastung des Magens und sie hat Energie für den Abstieg.
    Das wäre mit Sicherheit auch nach einer großen Joggingrunde denkbar.

    LG an euch beide,
    Andrea

    Antworten
  3. parker2305
    parker2305 says:

    Liebe Sandra, liebe Zoe, toller Blog erstmal! Ich habe schon oft versucht mit meinem Chihuahua laufen zu gehen, doch ist es mit der flexileine eine Katastrophe! Mein Chihuahua ist absolut aktiv und liebt es -hin und wieder -zu laufen. Daher wollte ich mit ihr hin und wieder mal joggen gehen. Hattest du eine Idee wie ich das mit der Leine lösen kann? Bauchgurt geht nicht, die Leine ist nicht lang genug….. ich finde kein passendes Equipment und ich möchte ihr genügend leine geben beim laufen.

    Lg stephi

    Antworten
    • Qorwyn
      Qorwyn says:

      Hallo Stephi,
      grundsätzlich finde ich die Flexileine zum Joggen ungeeignet. Diese musst Du die ganze Zeit in der Hand halten, was zu einem unsauberen Laufstil führen kann.
      Warum kein Bauchgurt? Zum Bauchgurt gibt es ja auch immer die passende Leine im Set (zumindest sollte das so sein). Ich habe vor kurzem den Bauchgurt + Leine von Nikkipet getestet und fand diese eigentlich nicht schlecht. Wobei ich momentan eher dazu raten möchte, einen Hüftgurt wie sie Canicrosser tragen zu verwenden. Dieser sitzt um einiges tiefer als der Bauchgurt und geht nicht bei entsprechendem Zug vom Hund auf die Wirbelsäule.
      Egal ob Bauch- oder Hüftgurt, diese sind immer mit Ringen ausgestattet, woran Du die Leine befestigen kannst. Hier würde ich dann wieder die Joggingleine von Nikkipet empfehlen, da sie einen Bungee-Effekt hat. Sie ist im „normalen“ Zustand nicht wirklich lang, kann sich aber bei Zug ausdehnen. Wenn also Dein Hund mal plötzlich stehen bleibt, gibt es keinen Ruck, sondern es wird sanft abgefedert.
      Den Testbericht zur Joggingleine findest Du hier!
      Wie alt ist Dein Chihuahua?

      LG
      Sandra

      Antworten
  4. Stephi
    Stephi says:

    Hallo Sandra, ich habe mir die von Nikkipet angeschaut. Die sieht recht kurz aus. Aber ich sehe die Leine hat einen Ring, sodass ich eine zusätzliches Stück zur Verlängerung einsetzten könnte. Mein Hund ist 3 Jahre alt wiegt 3 kg, ich hoffe, dass das elastische Stück nicht wie ein Bungee funktioniert und meinen Hund durch die Gegend schleudert

    Eigentlich liebt sie es zu laufen. Na klar werde ich keine 10km joggen aber in unsere Spaziergänge hin und wieder mal einen Jogging Einheit von einem Kilometer einzubauen wäre fein. Wanderungen von 3-4 Std off-road taugen ist absolut. Daher wäre es fein, sie auch durch ein paar Laufeinheiten auszulasten.

    Manchmal hat sie einen Speed-Modus. Da läuft sie so schnell sie kann und klappt ihren Schwanz nach unten weg (wie so ein Spoiler). Die Menschen, die dass sehen, sind immer extrem verblüfft und fragen uns: ob das normal ist. Sie sei ja so klein……

    Lg stephi

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