Hund im Winter

Hund im Winter – 3 Winteraktivitäten & hilfreiche Tipps

Wir verbinden Spazieren gehen im Winter nicht unbedingt mit etwas Positivem – Es herrscht eine schneidende Kälte und meistens ist es schon dunkel, sobald man rausgehen möchte. Und auch, wenn der Vierbeiner nicht richtig für die Kälte ausgestattet ist, kann er schnell die Lust verlieren.

In diesem Artikel erfährst du, für welche Aktivitäten mit deinem Hund sich der Winter besonders anbietet. Ihr werdet sicherlich keine Langeweile bekommen und dein Hund wird garantiert mit Freude bei der Sache sein. Außerdem geht es darum, wie du mit deinem Hund im Winter sicher unterwegs bist und welche spezielle Pflege in der kalten Jahreszeit nötig ist.

Hilfreiche Tipps für Hunde im Winter

Im Winter ist es früh dunkel, die Straßenverhältnisse sind schlecht und an vielen Tagen ist es klirrend kalt. Daher gibt es verschiedene Dinge zu beachten, wenn du in dieser Zeit mit deinem Hund draußen etwas unternimmst.

Schutz für die Pfoten

Wenn die Straßen und Wege vereist oder zugeschneit sind, kann das für deinen Hund auf Dauer sehr unangenehm beim Laufen sein. Hier hilft spezielle Salbe, die du vor dem Spaziergang in die Pfoten einmassierst. Du kannst hierfür auch Melkfett verwenden. So sind die Pfoten besser vor Eis und Schnee geschützt. Reinige sie, nachdem ihr wieder zu Hause seid, mit lauwarmem Wasser. Anschließend wird die Salbe noch mal auf die Ballen aufgetragen. So bleiben die Pfoten deines Hundes auch in den Wintermonaten schön geschmeidig und reißen auch nicht so schnell ein.

Fell an den Pfoten kürzen

Hat dein Hund sehr viel Fell an den Pfoten, ist es hilfreich, dies im Winter etwas kürzer zu schneiden. Ist das Fell zu dicht und lang, bilden sich leicht Eisklumpen zwischen den Zehen. Diese können während des Laufens Schmerzen verursachen, sodass der Hund unter Umständen gar nicht mehr weitergeht. Durch kürzeres Fell an den Pfoten wird dies verhindert.

Dein Hund sollte nicht frieren

Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Hund im Winter draußen nicht friert. Du kannst am Zittern deines Hundes sehr gut erkennen, dass die Temperatur für ihn schon zu kalt ist. Besonders Hunde mit kürzerem Fell und besonders kleine Hunde sind hiervon betroffen. Hier kann im Winter auch ein Mantel helfen. Achte bei dem Mantel darauf, dass dein Hund sich darin wohlfühlt und noch reichlich Bewegungsfreiheit hat.

WERBUNG

Letzte Aktualisierung am 22.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Sicherheit im Winter

In der kalten Jahreszeit bleiben nicht so viele helle Stunden und man ist oft bei Dunkelheit mit dem Hund unterwegs. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Hund für andere Verkehrsteilnehmer gut zu sehen ist.

Reflektoren für Hunde

Einige Mäntel für Hunde besitzen integrierte Reflektoren. Wenn dein Hund keinen Hundemantel braucht, bieten sich Halsbänder an, die im Dunkeln reflektieren oder leuchten. So stellst du sicher, dass dein Hund gesehen wird, wenn ihr draußen unterwegs seid.

Aktivitäten mit dem Hund im Winter

Hunde wollen auch im Winter bei Eis und Schnee raus. Es ist wichtig, dass dein Hund auch in der kalten Jahreszeit genug Bewegung bekommt und körperlich und geistig ausgelastet wird. Diese vier Aktivitäten im Winter bringen großen Spaß für Mensch und Hund.

Suchspiele im Schnee

Die meisten Hunde lieben Such- und Futterspiele. Für diese Aktivität brauchst du einige Leckerlis und eine Schneedecke von etwa 10 bis 15 cm. Ein kleiner Schneehügel tut es auch.

Vergrabe einige Leckerlis im Schnee. Dein Hund kann dich ruhig aus zwei, drei Metern Entfernung dabei beobachten. Wenn du fertig bist, gibst du dem Hund ein Kommando und er muss die Leckerchen im Schnee aufspüren und sie ausgraben.

Du kannst diese Übung auch mit Gegenständen, also Ball, Spielzeug etc. variieren. Der Hund muss diese dann erschnuppern, ausgraben und apportieren.

Das kleine Spiel eignet sich sowohl für einen Spaziergang als Übung zwischendurch, kann aber auch im eigenen Garten oder vor der Haustür ausprobiert werden.

Hund im Schnee

Fährtenarbeit im Schnee

Grundsätzlich kannst du Fährtenarbeit auch ohne Schnee üben. Mit Schnee ist es aber für die Hunde besonders spannend. Hierbei ist es hilfreich, wenn man eine Begleitperson zum Trainieren hat. Du und dein Hund wartet während des Spaziergangs einen Moment und die andere Person läuft durch den Schnee etwa 50 bis 100 Meter vor und versteckt sich. Der Hund sollte nicht sehen, wo sich die andere Person versteckt.

Nun mache den Hund auf die Spuren aufmerksam. Er kann riechen, dass dort eben euer Freund entlanggelaufen ist. Erschnuppert dein Hund automatisch den nächsten Fußabdruck, lobe ihn und ermuntere ihn, weiter der Spur zu folgen. Am Ende wartet dann die Begleitperson mit Leckerlis und extra viel Lob.

Lässt dein Hund sich hierbei schnell ablenken, hast du den Vorteil, dass du die Fußspur auch siehst und deinen Hund so wieder darauf aufmerksam machen kannst.

Kurze Aufgaben mit anschließendem Toben

Generell eignen sich bei Kälte kurze Aufgaben recht gut, die dann von Spiel- und Tobepausen im Schnee unterbrochen werden. So kannst du deinen Hund erst mal einen Moment im Schnee spielen lassen und rufst ihn dann für kleinere Aufgaben zwischendurch zu dir. Lob und Leckerlis sollten nicht fehlen. So lernt dein Hund auch, dass es sich durchaus lohnen kann, sein Spiel zu unterbrechen.

Winterwandern – zu Fuß oder mit Skiern

Sind dein Hund und du gut ausgerüstet, könnt ihr auch zu einer längeren, verschneiten Winterwanderung aufbrechen.

Bei ausreichend Schnee und der richtigen Umgebung bietet sich auch Skilanglauf mit deinem Hund an. Das braucht zwar vorher etwas Training, kommt aber sowohl bei Haltern als auch bei Hunden sehr gut an. Auch Canicross auf Skiern ist eine beliebte Abwechslung.

Gefahren im Schnee

Neben den vielen spaßigen Aktivitäten die man im Schnee haben kann, solltest du aber darauf achten, dass dein Hund keinen Schnee leckt oder sogar frisst. Denn das kann böse Folgen nach sich ziehen. Der kalte Schnee kann bei Hunden zu eine Mandelentzündung führen und im Schnee selbst können sich viele Erreger tummeln.

Am gefährlichsten jedoch ist die sogenannte Schneegastritis. Diese wird ausgelöst durch das aggressive Streusalz, welches der Hund über den Schnee zu sich nimmt. Das Salz reizt so extrem die Magenschleimhaut, dass es zu Erbrechen oder im schlimmsten Fall sogar zu blutigem Kot führen kann. In dem Fall sollte schnellstmöglich ein Tierarzt verständigt werden.

Spiele mit Schneebällen sollten aus diesem Grund vermieden werden!

Fazit

Der Winter bietet zahlreiche Möglichkeiten für interessante Unternehmungen und Aktivitäten mit deinem Hund. Finde selbst heraus, was euch beiden am meisten Freude bereitet und schreib deine Erfahrungen in die Kommentare. 🙂

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von
Jesse Reimann & Pommes von happyhunde.de
Pommes und Jesse möchten andere Hunde glücklich machen! Happyhunde ist Jesses Herzensprojekt und eine Website, auf der du allerlei Hundethemen zu Gesundheit, Erziehung, Ernährung, Hundeprodukte und vieles mehr findest.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht.