Wandern mit Hund: 10 Blogger verraten ihre Geheimtipps – Teil 2 (2)

Wandern - Blogger geben Tipps Teil 2 von 2

Das Wandern mit Hund ist für viele die perfekte Freizeitbeschäftigung, die gemeinsam mit ihrem Hund aktiv sein möchten. Sowohl Mensch als auch Hund kommen dabei voll auf ihre Kosten. Der Mensch genießt die Schönheit der Natur und deren Sehenswürdigkeiten, während der Hund schnüffelnd die Welt entdeckt. Das verbindet! Wir haben 10 Blogger zum Thema Wandern mit Hund befragt. Dabei sind viele interessante Antworten und Tipps zusammen gekommen die Lust auf eine kleine Wandertour machen. Und sogar ein Hund beantwortet in diesem Teil unsere Fragen! Wer das ist, seht selbst. 😉 Teil 2 von 2 (Teil 1 bereits online)

Im zweiten Teil stellen sich Maike ([D]oberklasse), Andrea (Mein-Wanderhund), Franziska (La Piba Rosa), Sandra (Shiva Wuschelmädchen) und Julia (Mindful Dog Care) den drei gestellten Fragen.

 

Die teilnehmenden Blogger

 Maike – miDoggy Community: [D]oberklasse

Mein Name ist Maike Pollichino , 28 Jahre und verheiratet. Wir leben zusammen mit 2 Katzen, Pipo (4 Jahre) und Khamies (3 Jahre), die wir aus Ägypten mitgebracht bzw. gerettet haben, 4 Königspythons (Chimaira, 8 Jahre; Nostra, 9 Jahre; Habeb, 2 Jahre und Tschamila, 2 Jahre) und natürlich unserem Dobermann Django (22,5 Monate) im südlichen Baden-Württemberg / Dreiländereck (Schweiz, Frankreich, Deutschland) Nähe Basel, Lörrach, im idyllischen Wiesental am Fuße des Feldbergs im Schwarzwald.

Andrea – Blog: mein-wanderhund.de

Schon als Kind liebte ich unseren Nachbars-Dackel heiß und innig. Mit 18 Jahren konnte ich mir meinen größten Wunsch, einen eigenen Hund zu haben, erfüllen. Samson, ein dominanter Berner-Sennen-Schäfermix, war mein bester Lehrmeister. Mit meinem derzeitigen vierbeinigen Begleiter, dem Australian Shepherd Rüden Ari, bin ich in meiner Freizeit am Liebsten auf Wandertouren oder Bergtouren unterwegs. Dabei entstand auch die Idee, einen speziellen Wanderführer fürs Bergwandern und Wandern mit Hund zu schreiben. Schließlich ist es für einen tierlieben Wander- und Bergliebhaber das Schönste, zusammen mit seinem treuen Begleiter beim Wandern jede Menge Natur- und Gipfelerlebnisse zu teilen. Wer ebenso denkt, wird auf meinem Blog mein-wanderhund.de viele Infos und Inspirationen zur Thematik „Wandern mit Hund“ finden. Auch Ausflugsziele, die mit Vierbeiner möglich sind und unsere Touren-Erlebnisse werden hier beschrieben und ständig erweitert.

Franziska – Blog: La Piba Rosa

Wer uns noch nicht kennt, schaut sich am besten das Porträt an, welches vom talentierten Adam Kreuzfeldt von crossfield.film produziert wurde. Der dreiminütige Film erzählt, wie Rosa und ich zusammengefunden haben. ♥ LINK! Die Beiträge, die auf unserem Blog erscheinen, sind Momentaufnahmen. Sie sollen einen Einblick in Rosas und mein (Arbeits-)Leben geben. Sie sollen beweisen, dass Hunde aus dem Tierschutz mehr sind als „Second Hand Ware“.

Sandra – Blog: Shiva Wuschelmädchen

Shiva Wuschl bin eigentlich ich, aber es ist auch mein Frauli. Schließlich muss sie für mich schreiben. Meine Wenigkeit wurde am 21.01.2012 in Varna/Bulgarien geboren. Mein Frauli hat mich an ihrem 35. Geburtstag in den Arm gedrückt gekriegt und stand nun da mit einem zitternden Hundekind. Sie selber hatte vor mir schon 2 andere Hunde und ist seit mehreren Jahren in Donaueschingen im Hundeverein. Dort hat sie mit Rocky Agility gemacht und nach einer ganzen Weile des Trainierens den Trainerschein für Agility.

Julia – Blog: Mindful Dog Care

Die Idee zu diesem Blog kam mir, weil ich meine Erfahrungen mit dem Zusammenleben und der Betreuung für einen Hund teilen wollte. Bobby kam aus einem bosnischen Tierheim am 29. November 2015 in unser Leben. Jetzt lebt er zusammen mit meinem Freund und mir im Süden der Niederlande. Er war unser erster Hund und wir haben so viel über das Zusammenleben mit Hunden gelernt, dass  wir uns entschieden haben, unsere Erfahrungen aufzuschreiben und zu teilen. Ich liebe alles, was mit Hunden zu tun hat und habe mir inzwischen viel über die Pflege von Hunden angeeignet  – darum habe ich diesen Blog gestartet!

Welche wichtigen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Wandern mit Hund Spaß macht bzw. auf was muss ich achten wenn ich mit meinem Hund Wandern möchte?

Maike – miDoggy Community: [D]oberklasse

Voraussetzung ist, dein Hund ist alt genug (kommt auf die Rasse an), er ist gesund und gewohnt längere Ausflüge zu machen. Da sind wir schon bei dem Punkt was man beachten sollte: Starte nicht von heut auf morgen kilometerweite Strecken und am besten erklimme nicht gleich die höchsten und steilsten Berge, auch wir brauchen antrainierte Kondition wie auch der Hund. Wer viel Sport macht, kann trotzdem Probleme haben, wenn man eine Bergwanderung genießen will. Diese kann man nur genießen, wenn man nicht schon bei den ersten Höhenmetern am Hecheln und Stöhnen ist vor Anstrengung. Dasselbe gilt für den Hund. Immer mal wieder etappenweise Wanderungen in der Umgebung einplanen, bei Bergwanderungen beginne mit einfachen Routen, steigere das Niveau langsam und baue regelmäßige Pausen ein.

Man sollte genügend Wasser mitnehmen, für Hund und Mensch, die Route überprüfen, ob es Quellen gibt oder andere Anhaltspunkte, wo man es wieder auffüllen kann. Im Sommer unbedingt darauf achten, mehr Pausen einzuplanen, im Schatten wohlgemerkt. Wähle Routen, auf denen Wasserstellen angepeilt werden können, damit der Hund nicht nur seinen Durst löschen, sondern auch seinen Körper ein wenig abkühlen kann. Man sollte in den Pause  darauf achten, wie fit der Hund noch ist und seine Pfoten begutachten. Hunde, die so viele unterschiedliche Untergründe nicht gewohnt sind, können schneller wunde Ballen bekommen. Man sollte auch nicht vergessen, die Krallen zu checken.

In der Zeckensaison unbedingt Vorsorge treffen, aber auch Mücken können für Hunde wirklich unangenehmen werden. Hier empfehle ich eine kleine Sprühflasche gefüllt mit Wasser, Schwarzkümmelöl und Kokosöl. Bisher konnte ich hier wahrlich beobachten, wie die Zecken in alle Richtungen vom Körper flüchten und Mücken fernbleiben. Mitnehmen sollte man nicht einfach nur ein Erste-Hilfe-Set für Mensch und Hund, ein paar Extras sollten noch mit rein: Krallenzange und eine Feile, evtl. noch Silberspray und Zinkspray für eine schnelle Behandlung. Diese Extras, egal ob Schwarzkümmel-Kokosöl-Wassermix oder die Sprays, helfen nicht nur dem Hund, sondern auch dem Menschen. Wenn diese Bedingungen erbracht sind, sollte dem Spaß nichts mehr im Wege stehen.

Andrea – Blog: mein-wanderhund.de

Grundsätzlich ist jeder gesunde Hund, der mindestens ein Jahr alt ist und ohne Schmerzen laufen kann, als Begleiter geeignet. Er darf allerdings keine rassespezifischen Probleme haben, die ihn bei sportlichen Leistungen beeinträchtigen, wie Atemprobleme durch zu kurze Schnauzen oder ähnliches. Das kann man vorher mit einem Tierarzt oder Physiotherapeut abklären. Der Hund sollte vorher schon trainiert worden und kein „Couch-Potato“ sein. Auch Hunde können Muskelkater bekommen oder sich die Pfoten wund laufen. Man sollte sich vorher genau über die Tour informieren und seinen Ehrgeiz daheim lassen, denn eine Bergtour soll ja den Zwei- und Vierbeinern Spaß machen. Da kann es schon mal sein, dass einem das Gipfelglück verwehrt bleibt, weil der Vierbeiner einen schlechten Tag oder man ihn überfordert hat. Seinen Hund richtig einzuschätzen ist ganz wichtig vor einer Tour. Perfekt ist natürlich, wenn der Hund seinem Besitzer gut gehorcht und bestimmte Befehle wie „hinten, rechts oder links gehen“ beherrscht.

Franziska – Blog: La Piba Rosa

Wer gerne mit seinem Hund draußen unterwegs ist, erfüllt schon einmal eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit das Wandern mit Hund Spaß macht. Ich kann nur für meine Hündin sprechen, die jegliche Outdoor-Aktivitäten sehr genießt und die ich nicht zweimal bitten muss, mit mir neue Gegenden zu erkunden. Wichtig ist dennoch, dass man Routen wählt, die dem Fitnesslevel des Hundes (und des Halters) angepasst sind und dass der Hund gesundheitlich in der Lage ist, solche Touren mitzumachen. Eine vorherige Routenplanung ist für uns wichtig, um eine grobe Idee von Länge und Dauer des Ausfluges zu bekommen. Wobei wir Profis darin sind, uns zu verlaufen.

Sandra – Blog: Shiva Wuschelmädchen

Also zuallererst muss man auch Lust darauf haben. Damit meine ich, dass man nicht Wandern geht, bloß weil es geplant ist oder alle an dem Tag wandern gehen. Nein, man muss sich drauf freuen und so richtig Lust darauf haben. Vorbereitungen muss man natürlich auch treffen. Also Wasser für den Hund mitnehmen oder die Route so planen, dass Wasser vorhanden ist. Eine kleine Notfallapotheke sollte dabei sein. Verbandszeug, Zeckenzange, Notfalltropfen, Insektenglobulis… Die Routenplanung am Besten schon einen Tag vorher machen, dann gibt es keine nervigen Arbeiten, die man vorneweg machen muss, wenn man eigentlich schon los will. Das gibt dann nur Frust und es soll ja schließlich ein schöner Tag werden.

Shivas Meinung zu Punkt 1: Also ich bin ja der Meinung, dass die Hauptsache ist, dass man mit den richtigen Leuten unterwegs ist. Frauli ist immer super. Papaherrli und Mamafrauli sind super. Mehr brauch ich eigentlich gar nicht. Natürlich ist ein See oder eine tolle Spielewiese auch nicht zu verachten. Tannenzapfen dürfen auch nicht fehlen.

Julia – Blog: Mindful Dog Care

Jeder wird wahrscheinlich seine eigenen Voraussetzungen haben aber grundsätzlich finde ich es am Wichtigsten, dass ich gut vorbereitet bin. Das heißt jetzt nicht, dass ich alles bis zum kleinsten Detail plane sondern, dass ich gut ausgerüstet bin: Kenne ich die Route oder brauche ich eine Karte/GPS? Habe ich genügend Wasser mit? Wenn die Wanderung weiter weg von zu Hause ist nehme ich auch immer eine kleine Erste-Hilfe Tasche mit. Man weiß ja nie! Ist mein Handy aufgeladen damit ich im Notfall auch jemanden anrufen kann? Passt die Wanderung zu meinem Hund? Kann er die Strecke gut laufen oder ist der Weg zu schwierig? Nicht jede Wanderung ist für jeden Hund geeignet, denk zum Beispiel an Wanderwege bei denen man sehr steile und unebene Stücke hat. Kannst du deinen Hund kurze Stücke tragen oder ist er zu groß/schwer? Welche Vorlieben hat mein Hund wenn wir draußen unterwegs sind? Hat er Angst vor Autos, Brücken, Wasser oder anderen Dingen die man während der Wanderung begegnen kann? Und, ganz wichtig, sind Hunde überall erlaubt? Manche Wanderstrecken sind nur teilweise für Hunde erlaubt von daher ist es immer praktisch wenn man sich gut vorher über die Strecke erkundigt. Obwohl gutes Wetter keine Voraussetzung ist finden sowohl mein Hund Bobby als ich es angenehmer wenn es nicht in Strömen regnet. Ein zu heißer Tag ist aber auch nicht ideal und kann sogar gefährlich werden.

Was war Dein schönstes Erlebnis, während du mit deinem Hund Wandern warst?

Maike – miDoggy Community: [D]oberklasse

So direkt kann man das glaub ich nicht sagen. Wandern mit dem Hund ist für mich schon das schöne Erlebnis. Aber was ich am meisten genieße, sind solche Momente: Man hat zusammen das Ziel erreicht, lässt sich einfach fallen und entspannt zusammen, die Aussichten bei Bergwanderungen sind einfach unvorstellbar faszinierend. Wildtiere hautnah in freier Natur zu treffen – in diesem Moment erstarrt man einfach nur und wenn der Hund genauso erstarrt, ist es noch ein schöneres Erlebnis! Und der Moment, wenn die Wanderung vorbei ist und man sie Revue passieren lässt.

Andrea – Blog: mein-wanderhund.de

Das ist eine ganz, ganz schwere Frage für mich, weil wir schon so viele schöne Erlebnisse hatten. Eine Situation, die mir einfällt, hat nichts mit einem besonders tollen Gipfel oder einer traumhaften Aussicht zu tun, sondern mit einer grandiosen Stimmung. Wir waren beim Aufstieg auf den Predigtstuhl in Bad Reichenhall und zwar bei Nebel. In einem Waldstück mit sehr hohen Bäumen kam ganz, ganz langsam die Sonne durch den Nebel und zauberte zwischen den Nebelschwaden eine Stimmung wie aus einem Fantasy-Film. Ich habe dort dann spontan eine Pause eingelegt, weil die Atmosphäre so einzigartig war.

Franziska – Blog: La Piba Rosa

Im Dezember/Januar haben mein Freund, meine Hündin Rosa und ich an einem Aktivurlaub in Österreich teilgenommen, den ich gewonnen hatte. Wir sind eine Woche lang rund um den Weissensee (Kärnten) wandern gegangen. Das schönste Erlebnis war die sechsstündige Tour auf den Kleinen Pal an der italienischen Grenze – voller „Wow-Momente“: ausgeglichene (teilweise freilaufende) Hunde, Sonnenschein, grandiose Felsformationen, Bergpanorama und spannende Befestigungsanlagen aus dem 1. Weltkrieg. Ich habe mich unglaublich glücklich geschätzt, dieses Erlebnis mit meinem Freund und Rosa zu teilen.

Sandra – Blog: Shiva Wuschelmädchen

So ganz genau kann ich es gar nicht sagen. Ich empfinde viele Kleinigkeiten als schön und freue mich über eine schöne Aussicht genauso wie über eine nette Begegnung oder ein schönes Spiel mit Shiva. Wobei ich ein Erlebnis besonders schön fand. Shiva und ich waren letztes Jahr Ende Mai an den Zielfinger Seen und sind zwischen zwei der Seen durchgelaufen. Dort haben Enten gebrütet. Shiva hat zwar geguckt, ist aber nicht hingegangen und die kleine Entenfamilie ist ganz friedlich an uns vorbei geschwommen. Entenpapa hat seine kleine Familie gegenüber uns abgeschirmt, die Mama ist vorausgeschwommen und die Kleinen sind so niedlich rumgesaust. Da Shiva sehr friedlich da saß und nur beobachtet hat, war die Familie sehr entspannt und hat sogar im Wasser rumgeschnäbelt und die Insekten abgesammelt.

Shivas Meinung zu Punkt 2: Unser schönstes Erlebnis? Hmmm… also die Enten waren zwar ganz nett, aber ich wäre gerne hingeschwommen. Mein schönes Erlebnis war als ich mit Frauli am Riedsee wandern war (wir sind um alle Seen rumgelaufen) und ich dort einen gaaaaanz süßen Kumpel getroffen habe. Wir haben so herrlich gespielt, geschmust und gerauft. Also ich fand ihn toll.

Julia – Blog: Mindful Dog Care

Es gibt viele kleine schöne Erlebnisse aber am glücklichsten machen mich die längeren Naturwanderungen weil mein Hund Bobby sich auf seine Art und Weise richtig austoben kann. Bobby liebt lange Wanderungen und geht richtig auf in der Natur. Er schnüffelt an jedem Stein, jedem Baum und unter jedem Blatt und probiert alles zu erkunden. Er bleibt dann manchmal stehen schaut um sich herum, schnüffelt eben in die Luft, wirft einen aufgeweckten Blick zu mir und läuft fröhlich weiter. Mich macht es immer so glücklich wenn ich sehe, dass er die Wanderung und die Natur genießt und nach der Wanderung sich im Auto regelrecht auf die Decke plumpst und einschläft.

Was ist Dein „Wander-Geheimtipp“ in Deutschland? Was muss man gesehen haben bzw. wo lohnt es sich zu Wandern?

Maike – miDoggy Community: [D]oberklasse

Da wir bisher zusammen nur den südlichen Schwarzwald bewandert haben, empfehle ich den „Westweg“. Diesen kann man etappenweise wandern oder am Stück, wir haben uns für Etappen entschieden. Die kürzlich besuchte „Hohe Möhr“ empfand ich als richtig toll! Diese befindet sich in 930m Höhe und bietet nochmals einen Aussichtsturm von 25m – wenn man dort oben steht, kann man 1000m bei gutem Wetter seinen Blick auf die Schweizer Alpenkette, den Jura und die Vogesen schweifen lassen, sowie in das Wiesental, Rheintal, Wehratal, den Hotzenwald und natürlich auf die Schwarzwaldberge. Da ich bisher noch am südlichen Westweg arbeite, würde ich den Feldberg empfehlen, hier gibt es nicht nur eine unglaubliche Natur im Sommer, sondern auch im Winter, dazu noch atemberaubende Wasserfälle. In Todtnau z.B. findet man einen der höchsten Naturwasserfälle Deutschlands mit 97m.

Andrea – Blog: mein-wanderhund.de

Ich würde das Bergsteigerdorf Ramsau im Berchtesgadener Land empfehlen. Es gibt da einfache und schwere Touren, zum Beispiel zur Mordaualm oder auf den Toten Mann. Viele Touren sind auch mit Hund machbar und bieten eine wunderbare Sicht, unter anderem auf König Watzmann.
Mehr Touren im Berchtesgadener Land und dem Chiemgau stelle ich in meinem Rother Wanderbuch „Wandern mit Hund – Chiemgau – Berchtesgaden – Salzburg“ vor – und auf meinem Blog www.mein-wanderhund.de.

Franziska – Blog: La Piba Rosa

Ich gestehe, dass ich in Deutschland noch nicht sehr viel wandern war. Der Harz ist schön, doch ich könnte nun keinen Geheimtipp nennen. Also halte ich die Fahnen für das schöne Weserbergland hoch, welches unsere Heimat ist. Der Vogler überzeugt uns mit schönen Ausblicken über das Land. Hohe Aussichtstürme, der Bodo- und der Ebersnackenturm, lassen einen den Blick über weite Wälder schweifen. Für dieses Jahr haben wir dann noch den 225 km langen Weserberglandweg geplant.

Sandra – Blog: Shiva Wuschelmädchen

Ich kenne natürlich hauptsächlich Süddeutschland. Meine geliebten Hochplateaus rund um den Heuberg sind sehr zu empfehlen. Klippeneck, Hirnbühl, Wachholderheide, Osterberg, Risiberg, Rußberg… Das ist alles im Naturpark Obere Donau gelegen. Durchs Donautal von Beuron aus in Richtung Sigmaringen ist wunderschön, aber man sammelt Zecken wie Nadeln an einer Tanne hängen. Das Eschachtal ist zwar nicht grade ein Geheimtipp, weil dort auch ein Jugendcampinglager ist, aber die Wanderstrecke ist herrlich.

Shivas Meinung zu Punkt 3: Unbedingt muss man an den Riedsee gehen. Die Riedseen sind alle herrlich, Hund kann schwimmen, toben, rennen und Stöckchen sammeln. Dort ist eine sehr aktive Biberfamilie und die hinterlässt ziemlich coole Bäume. So ganz glatt und echt toll. Außerdem ist der Weg durch den Wald wirklich klasse. So verwinkelt, fast verwunschen und man kommt immer wieder an den See. So hat jeder Hund seine eigene Bucht. Echt toll. Leider leider, rennen da viele Nackedeis rum, aber man kann sie ja anpflaumen. Frauli beherrscht das tadellos.

Julia – Blog: Mindful Dog Care

Seitdem wir in den Niederlanden wohnen, gehen wir eher selten in Deutschland wandern. Letztes Jahr im Sommer sind wir dann aber mal nach Monschau gefahren und haben dort enorm von der Natur genossen. Monschau selber ist ein sehr kleines touristisches Städtchen das umgeben ist von viel Natur. Rund um Monschau gibt es dann auch zahlreiche Wanderwege. Persönlich haben mir diese zwei Wanderungen gut gefallen: Die Schäfchenroute, die dich längs die großen Hecken führt die so bekannt sind in Monschau LINK! und die Romantische Rurtal Wanderung LINK!. Beide Wanderungen sind ziemlich hügelig und es ist unbedingt anzuraten, eine Karte bei sich zu haben. Die Wanderwege sind nämlich nicht immer gut angegeben und wir mussten öfters auf die Karte schauen um zu sehen, ob wir noch gut laufen und welche Abzweigung die Richtige ist.

Übersicht Wandertipps

 

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Hundewandern - 10 Blogger verraten ihre Wandern mit Hund Tipps
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Hundewandern ist für viele die perfekte Freizeitbeschäftigung. Auf was muss ich achten? Wo ist es am schönsten? Unsere Wandern mit Hund Tipps
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37jährige Sportbegeisterte Wahl-Münchnerin (ehemals Ruhrpott). Vorlieben für Jogging, Crossfit, Wandern, Skaten, Trails fahren und Joggen. Am besten alles mit meiner Begleiterin Zoe, einer im Mai 2016 geborenen Mischlingshündin!

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