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Was gegen Zecken bei Hunden wirklich hilft!

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Letztes Update des Artikels am 14. Mai 2022 durch Sandra Tilgner

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Aktuell ist wieder die Zeit des Jahres, in der Zecken am aktivsten sind und Tierhalter nach diesen gefährlichen kleinen Kreaturen Ausschau halten müssen. Zecken können ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für Hunde darstellen, daher ist es wichtig zu wissen, wie man sie erkennt und welche Mittel zur Verfügung stehen, wenn der eigene Hund gebissen wird. In diesem Artikel erklären wir, was eine Zecke ist, welche Krankheiten Zecken bei Hunden übertragen können und welche Mittel es gegen einen Zeckenbiss gibt. Wir gehen auch darauf ein, wie du am besten verhinderst, dass dein Hund überhaupt von einer Zecke gestochen wird.

Die Zecke und ihre aktivste Zeit

Eine Zecke ist ein kleines, parasitäres Spinnentier (kein Insekt, wie vielfach vermutet), das sich vom Blut seines Wirts ernährt. Hierbei benötigt die Zecke je nach Entwicklungsstadium und für die Vermehrung eine Blutmahlzeit. Zecken sind im Frühjahr und Herbst (also von etwa März bis November) am aktivsten. Sie können aber in manchen Gegenden das ganze Jahr über aktiv sein, da Zecken ab einer Temperatur von 8 Grad aktiv werden. Wir haben auch bei Zoe schon im milden Winter die ein oder andere Zecke gefunden. Wahrscheinlich werden diese eh schon nicht tot zu bekommenden kleinen Viecher immer robuster und überleben bald auch den Winter.

In Europa ist die am weitesten verbreitete Zeckenart der „gemeine Holzbock“. Er lebt in Bodennähe und benutzt Gräser oder hohes Gebüsch, um auf seinen Wirt zu gelangen. Viele denken, Zecken würden von Bäumen auf Menschen und Tiere herabfallen. Dies ist allerdings ein Irrglaube. Da Zecken sich warme und weiche Körperstellen suchen, kann es durchaus sein, dass sie mehrere Stunden auf ihrem Wirt herumkrabbeln. So gelangen sie beispielsweise in den Haaransatz oder hinter die Ohren. Vermutlich tragen diese Stellen zum Mythos bei, Zecken würden sich fallen lassen.

Diese Zeckenarten leben in Deutschland

Folgende Zeckenarten sind am häufigsten in Deutschland zu finden und sind sowohl für Tier als auch Mensch gefährlich:

Der gemeine Holzbock ist bei den mittlerweile sieben heimischen Zeckenarten die am weitesten verbreitete Zeckenart. Er befällt Menschen und Tiere und ist an seinem roten Rücken zu erkennen. Viele Tierhalter haben schon einmal von der braunen Hundezecke gehört. Sie stammt ursprünglich aus Afrika und macht es sich mittlerweile in ganz Südeuropa bequem. Die braune Hundezecke erkennt man an ihrem braunen Rücken. Alle diese Zecken übertragen Krankheiten auf Mensch und Tier.

Krankheiten die Zecken bei Hunden übertragen können

Zecken übertragen eine Reihe schwerer Krankheiten, z.B.

Babesiose

Babesiose galt bis vor einigen Jahren noch als Reisekrankheit und wurde von Hunden aus dem Mittelmeerraum eingeschleppt. Mittlerweile in ganz Deutschland verbreitet, so dass jährlich ca. 3.000 bis 4.000 Hunde erkranken, die nie Deutschland verlassen haben. Krankheitsverlauf: 10 bis 21 Tage nach dem Stich erleidet der Hund hohes Fieber und frisst nicht mehr. Anschließend kommt es zu Durchfall und Erbrechen gefolgt von Nierenversagen und Bewusstlosigkeit. Übertragen wird diese Krankheit durch die braune Hundezecke (rhipicephalus sanguineus) oder die Auwaldzecke (dermacentor reticulatus).

Borreliose

Borreliose (lyme borreliose) wird durch unseren heimischen Gemeinen Holzbock übertragen. Da es sich um Darmbakterien handelt, kann es bis zu 24 Stunden dauern bis die Erreger auf den Hund übergehen. Kann Gelenkentzündungen verursachen, meist treten aber eher Fieber, Müdigkeit oder neurologische Ausfallerscheinungen auf.

Anaplasmose

Anaplasmose ist ebenfalls eine Krankheit, die durch den gemeinen Holzbock übertragen wird. Die Krankheit kann sich über Jahre erstrecken und wie bei allen anderen Krankheiten sind hohes Fieber und Gelenkentzündungen auch hier ein Anzeichen für eine Ansteckung. Das ist die akute Phase. Überlebt der Hund diese, kann in der nächsten Phase der Erreger noch Jahre im Körper des Hundes bleiben. Sobald das Immunsystem des Hundes geschwächt ist, bricht die Krankheit erneut aus und es kann zu schweren Blutungen kommen.

Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME)

Im Gegensatz zu Menschen erkranken Hunde an dieser Art eher selten, da hier mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle spielen. Beispielsweise eine Schädigung des zentralen Nervensystems in Kombination mit einer Immunschwäche oder andere Infektionen. Übertragen wird die Frühsommer Meningoenzephalitis durch den Gemeinen Holzbock (ixodes ricinus).

Ehrlichiose

Die Ehrlichiose ist im Mittelmeer sehr verbreitet und auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Meist kommt es ein bis zwei Wochen nach dem Stich zu Fieber, Atemnot, Appetitlosigkeit und später zur dauerhaften Blutarmut. Besonders betroffen scheinen Deutsche Schäferhunde zu sein.

Diese Krankheiten können bei Hunden eine Reihe von Symptomen hervorrufen, die von leicht bis lebensbedrohlich reichen. Deshalb ist es so wichtig, auf die Anzeichen und Symptome von durch Zecken übertragenen Krankheiten zu achten und deinen Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken zu untersuchen.

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So entfernst du eine Zecke beim Hund

Wenn du eine Zecke beim Hund findest, sollte sie sehr schnell und vor allem gründlich entfernt werden. Hierzu gibt es folgende Hilfsmittel:

Zeckenkarte und Zeckenhaken

Beide funktionieren nach dem gleichen Prinzip, und zwar wird die Zeckenkarte* / der Zeckenhaken* gerade unter die Zecke geschoben. Anschließend kann man die Zecke mit einem Mix aus Hebeln und Drehen entfernen. Bei dieser Methode ist es eher unwahrscheinlich, dass die Zecke zerquetscht wird. Da beide Hilfsmittel viel Platz benötigen, kann es an schwer erreichbaren Körperstellen schwierig werden.

Pro:

Contra:

Zeckenpinzette und Zeckenschlinge

Beide erfordern meist etwas Fingerspitzengefühl und einen Hund der still hält, da man hier richtig ansetzen muss, um die Zecke vollständig zu entfernen. Dafür ist die Anwendung bei schwer zugänglichen Körperstellen mit der Zeckenpinzette* und Zeckenschlinge* wesentlich einfacher als mit Karte oder Haken. Am besten entfernst du eine Zecke, indem du sie mit einer Pinzette/Schlinge so nah wie möglich an der Haut packst und dann gerade herausziehen. Achtung: Bei dieser Anwendung eher ziehen und nicht drehen!

Pro:

Contra:

Fazit zu den Hilfsmitteln

Es gibt nicht DAS am besten geeignete Hilfsmittel, um Zecken beim Hund zu entfernen. Hier kommt es neben den eigenen Vorlieben darauf an, wie groß oder klein die Zecke ist und an welcher Stelle sie sitzt. Auch darf der Hund nicht viel rum zappeln, während du z.B. gerade die Schlinge ansetzt. Viel wichtiger neben der richtigen Wahl des Hilfsmittels ist, dass die Zecke vollständig entfernt wird.

Wir benutzen bei Zoe schon seit Jahren eine Zeckenschlinge. Ich mag die kleinen Biester nicht wirklich anfassen und mit der Zeckenschlinge haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Damit ist für uns die Entfernung der Zecke am einfachsten. Ich persönlich kann viel sorgsamer mit der dünnen Schlinge nah an der Haut ansetzen, als es mit anderen Hilfsmitteln der Fall ist. Aus diesem Grund kann ich die Zeckenschlinge uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Nachdem die Zecke entfernt wurde, reinige die Stelle mit einer antiseptischen Lösung und beobachte deinen Hund in den nächsten Tagen auf Anzeichen von Krankheiten. Solltest du dir Sorgen über durch Zecken übertragene Krankheiten machen, wende dich an deinen Tierarzt. Er kann deinen Hund auf Krankheiten testen und ihm gegebenenfalls Antibiotika verabreichen.

wie man eine zecke richtig entfernt

Wenn der Kopf der Zecke steckenbleibt

Wenn der Kopf der Zecke im Hund verbleibt, kann er im schlimmsten Fall eine Infektion verursachen. Beobachte die Stelle, in der der Kopf steckt. Meist wird diese durch die Hautreaktion etwas dicker und es kann sich eine Beule bilden. Sollte diese Stelle aber für deinen Hund schmerzhaft sein oder nach 1 bis 2 Wochen immer nicht die gleiche Größe haben, kontaktiere bitte deinen Tierarzt. Ebenso wenn die Stelle sich rötet oder eitert. Das sind keine guten Anzeichen!

Generell kann eine Rücksprache mit dem Tierarzt immer sinnvoll sein. Uns ist es auch schon passiert, dass ausgerechnet im Urlaub der Kopf einer Zecke stecken geblieben ist. Man muss dazu sagen, es war auch unsere erste Zecke und wir waren sowohl unerfahren und hatten auch keine Hilfsmittel zur Hand. Nach dem Besuch eines ortsansässigen Tierarztes gab es dann Entwarnung und wir bekamen eine Zeckenschlinge*, die bei uns bis heute noch in Gebrauch ist.

Ich denke mir immer lieber einmal zu viel den Tierarzt angerufen, als dass ich mir Vorwürfe machen muss, wenn doch etwas Schlimmes passiert, und ich nichts unternommen habe, um Zoe zu helfen.

Diese Zeckenmittel für Hunde gibt es

Es gibt eine Reihe von chemischen und natürlichen Anti Zeckenmitteln gegen einen Zeckenbiss. Diese handelsübliche Zeckenabwehrmittel kannst du bei deinem Tierarzt oder im Zoofachhandel kaufen. Diese Produkte enthalten in der Regel Chemikalien, die Zecken bei Kontakt abtöten. Außerdem gibt es im Internet zahlreich „Rezepte“, wie man ein Zeckenschutzmittel selbst herstellt.

Ob man darauf vertrauen sollte, muss jeder selbst entscheiden!

Natürlicher Zeckenschutz beim Hund

Es gibt eine Reihe von ätherischen Ölen, die Zecken abwehren können, darunter Lavendelöl, Eukalyptusöl, Citronellaöl, Zitronengrasöl und Pfefferminzöl. Du kannst einige Tropfen eines dieser Öle in das Shampoo deines Hundes geben oder in Wasser verdünnen und auf das Fell sprühen. Manche Menschen stellen auch ein Zeckenhalsband her, indem sie ein Tuch mit einem dieser Öle tränken und es dem Hund um den Hals binden.

Zu den beliebtesten natürlichen Zeckenschutzmitteln zählen:

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Kokosöl

Kokosöl wird aus der Kokosnuss gewonnen und ist ein Pflanzenfett. Es verfügt über einen hohen Anteil (60%) an Laurinsäure und wird von vielen als das beste natürliche Mittel gegen Zecken bewertet. Diese Laurinsäure hat – durch Labortests bestätigt – eine abschreckende Wirkung auf Zecken. Zecken, die auf die Haut eines mit Kokosöl* behandelten Hundes gesetzt wurden, ließen sich schnellstmöglich von Ihrem Wirt wieder fallen. Dabei hielt die Schutzwirkung ca. sechs Stunden an.

Um Zecken beim Hund abwehren zu können, sollte Kokosöl auf anfällige Stellen wie Waden oder Knöchel aufgetragen und eingerieben werden. Ich persönlich finde das allerdings, Zeckenschutz hin oder her, eine ziemliche Sauerei und wirklich nur für sehr lange Spaziergänge in Risikogebieten empfehlenswert. Wer möchte schon eine ölige Fellnase auf dem Sofa haben. 😉

Schwarzkümmelöl

Nicht nur zum Verzehr geeignet, soll Schwarzkümmelöl auch gegen Zecken helfen. Durch die enthaltenen ätherischen Öle, Vitamine und essenziellen Fettsäuren, fühlen sich die Zecken gestört und meiden den Hund. Anders als bei Kokosöl, gibt es hier allerdings keine Labortests, die diese Wirkung bestätigen. Lediglich ein paar Jugendliche bei dem Experiment „Jugend forscht“ 2014 kamen zu dem Ergebnis, dass Schwarzkümmelöl* Zecken abstößt. Seitdem gibt es immer wieder Pro und Contra Erfahrungsberichte.

Bernstein

Auch sehr beliebt bei Hundehaltern ist die Bernsteinkette. Der Bernstein ist ein gelber Schmuckstein, besteht aus einem fossilen Harz und wird bereits seit mehreren hundert Jahren in der Naturheilkunde verwendet. Dem Bernstein wird eine Heilwirkung bei diversen Krankheiten zugesprochen sowie eine „dämonenabwehrende“ Wirkung. Also ich finde Zecken sind ja schon kleine Dämonen. 😉

Entsprechend soll eine Kette mit Bernsteinen* ihre Heilkräfte auf den Hund übertragen. Zudem sollen der Geruch des Bernsteins und die elektrostatische Aufladung Zecken fernhalten. Trotz vieler Befürworter von Bernstein, wurde eindeutig in Studien bewiesen, dass Bernstein nicht den geringsten Effekt auf Zecken hat.

Knoblauch

Es wird vermutet, dass sich Zecken ihren Wirt auch anhand des Körpergeruchs (Schweiß, Blut) aussuchen und Knoblauch hat ja bekanntlich eine abschreckende Wirkung. Ins Futter gemischt soll der Hund anschließend so unattraktiv für Zecken riechen, dass diese ihn meiden. Auch hierzu gibt es meines Wissens nach keine Tests oder Studien, die beweisen, dass es wirkt. Außerdem ist dies nicht wirklich etwas für Geruchsempfindliche Menschen.

Ätherische Öle

Zu guter Letzt werden ebenfalls viele ätherische Öle zur Zeckenabwehr empfohlen. Dies ist ebenfalls auf den Geruchssinn der Spinnentiere zurückzuführen. Der hoch konzentrierte Duft soll die Zecken abschrecken, irritieren oder betäuben. Stellt sich nur die Frage, ob man selbst möchte, dass sein Hund wie eine Duftkerze riecht und das Fell voller Öl ist.

Empfohlen werden z.B.:

Du kannst auch selbst ein Zeckenschutzmittel herstellen, indem du einen Teil Zitronensaft mit drei Teilen Wasser mischst. Trage diese Mischung mit einem Schwamm oder einer Sprühflasche auf das Fell deines Hundes auf und achten Sie darauf, dass Sie Augen, Nase und Mund aussparen. Empfehlung aus dem Internet – Wirkungsweise von uns noch nicht getestet!

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Chemischer Zeckenschutz beim Hund

Spot-on Präparate und Sprays gegen Zecken

Die wirksamsten chemischen Abwehrmittel gegen Zecken beim Hund sind solche, die Amitraz, Permethrin oder Pyrethroide enthalten. Diese Chemikalien sind in vielen handelsüblichen Zeckenabwehrmitteln und Spot-on Präparaten enthalten.
Amitraz ist ein Zeckengift, das in vielen Zeckenhalsbändern verwendet wird. Es lähmt die Zecke, so dass sie sich nicht in der Haut des Hundes festsetzen kann. Permethrin ist ein Breitspektrum-Insektizid, das sowohl gegen Zecken als auch gegen Flöhe wirksam ist. Es ist in vielen Spot-on Präparaten und Sprays enthalten. Pyrethroide sind synthetische Pestizide, die den natürlich vorkommenden Pyrethrinen ähnlich sind. Sie sind in vielen aerosierbaren Produkten wie Shampoos, Dips und Spot-ons enthalten.

Spot-on Präparate sind eine bequeme Möglichkeit, deinen Hund vor Zecken und Flöhen zu schützen. Viele Spot-ons enthalten sowohl ein Pestizid als auch einen Insektenwachstumsregulator (IGR). IGRs töten Eier und Larven ab und verhindern, dass die nächste Generation von Schädlingen schlüpft. Dabei werden Tropfen des Spot-ons auf Nacken und Schwanzansatz gegeben. Anschließend darf der Hund nicht ins Wasser und man sollte vorsichtig sein beim Spielen, bis das Mittel komplett eingezogen ist.
Diese Prozedur sollte alle 3 Monate wiederholt werden.

Es lässt sich natürlich darüber streiten, ob man lieber chemische oder natürliche Mittel der Zeckenabwehr beim Hund nutzt. Seit letztem Jahr benutzen wir die Produkte von Frontline* und haben damit eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Zoe ist damit zwar nicht komplett Zeckenfrei (ich glaube das kann kein Zeckenmittel), aber im Verhältnis zu den Jahren davor, wo wir kein Mittel benutzt haben, sind es wesentlich weniger Zecken!

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  • Wirkt verträglich: Der Wirkstoff wird nur äußerlich auf der Haut und in den Talgdrüsen des Hundes gespeichert

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Tabletten gegen Zecken

Bei den Kautabletten gelangt der Wirkstoff durch den Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf und verteilt auf die gesamte Körperoberfläche. Dabei wirken sie recht schnell, meist innerhalb weniger Stunden und bieten einen recht langen Schutz. Sticht eine Zecke zu, nimmt die Zecke den für sie giftigen Wirkstoff auf und stirbt. Vorteil bei Tabletten ist der Schutz des gesamten Körpers des Hundes und man muss nicht darauf achten, ob der Hund z.B. ins Wasser geht (wie bei den Spot-on Präparaten).

Ob man jetzt ein Freund von Spot-ons oder Kautabletten ist, das bleibt jedem selbst überlassen. Bedenken sollte man hier aber, dass es sich bei allen Mitteln um die „chemische Keule“ handelt. Ist man sich nicht sicher, welches Mittel man verabreichen soll, ist ein Gespräch mit dem Tierarzt sinnvoll. Auch sollte man bei den Präparaten, die man selbst kauft, immer auf den Beipackzettel achten und die Mittel nach Anweisung verabreichen.

Bisher haben wir keine Kautabletten gegen Zecken gefunden, die auch wirklich geholfen haben. Zoe hatte genauso viele Zecken wie sonst auch!

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Abschließendes Fazit

Wie du siehst, ist das Thema Zeckenabwehr beim Hund ein sehr großes und man bekommt als Hundehalter sehr viele Möglichkeiten geboten, seinen Hund zu schützen. Man muss sich nur entscheiden, ob man die etwas in der Handhabung aufwändigeren natürlichen Zeckenmittel nimmt oder ob man den chemischen leicht zu dosierenden Mitteln vertraut. Ein richtig oder falsch gibt es nicht und wir haben die Erfahrung gemacht, dass Mittel, die dem einen Hund helfen, bei dem anderen keine Wirkung zeigen.

Aber egal ob natürlich oder chemisch, nach jedem Spaziergang solltest du deinen Hund auf Zecken untersuchen. Denn wenn das angewendete Hilfsmittel keine Wirkung zeigt, saugen sich die Biester voll und fallen dann in der Wohnung ab. Dies ist uns bereits passiert! Eine braune Hundezecke (sie sah zumindest so aus) hat sich vollgesaugt und viel dann ab. Und ich kann dir sagen, dass ist kein schöner Gedanke das es sich eine Zecke irgendwo in einer Ecke gemütlich macht und dort ihren Nachwuchs bekommt! Zum Glück haben wir sie gefunden, bevor sie sich aus dem Staub gemacht hat.

Wie sind deine Erfahrungen mit Zecken? Hast du für dich und deinen Vierbeiner bereits das "beste" Mittel gefunden? Lass es uns in den Kommentaren wissen... 🙂
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Sandra Tilgner
Runners-Dog
unsere Hilfsmittel gegen zecken

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