Hund an Silvester beruhigen – Wie der Jahreswechsel mit deinem Vierbeiner entspannter wird!

Geschrieben von Sandra Tilgner
22. November 2025
Inhaltsverzeichnis
Für viele Menschen ist Silvester ein freudiges Ereignis, voller Glanz, Geselligkeit und einem spektakulären Feuerwerk zum Jahreswechsel. Doch während wir den Jahreswechsel mit Sekt und Wunderkerzen feiern, bedeutet dieser Abend für viele Hunde puren Stress und für ihre Besitzer oft ebenso.
Knallende Böller, grelle Lichtblitze der Raketen, der beißende Geruch von Schwarzpulver in der Luft: Was für uns nur Hintergrundkulisse ist, kann für unsere vierbeinigen Freunde bedrohlich und überfordernd wirken. Gerade ängstliche Hunde geraten an Silvester schnell in Panik, sie zittern, hecheln, verstecken sich oder versuchen sogar zu fliehen. Viele Hundebesitzer stehen dann hilflos daneben und wissen nicht, wie sie ihrem Liebling in dieser Ausnahmesituation helfen können.
In diesem Artikel erfährst Du, warum Hunde so stark auf Silvester reagieren, wie Du Deinen Hund frühzeitig auf den Jahreswechsel vorbereiten kannst und welche Maßnahmen an Silvester mit Hund wirklich helfen. Außerdem sprechen wir darüber, was Du auf keinen Fall tun solltest, zum Beispiel, warum gut gemeinter Eierlikör keine Lösung ist und Alkohol für Hunde sogar lebensgefährlich sein kann.
Ziel ist es, Dir verständlich und praxisnah zu zeigen, wie Du Deinem Hund zu einem möglichst stressfreien Jahreswechsel verhelfen kannst, damit Silvester für Euch beide nicht zur Belastung wird, sondern eine gut vorbereitete und sichere Zeit.
Key Takeaways - Hund an Silvester beruhigen
🔹 Angst an Silvester ist normal und hat biologische Ursachen.
🔹 Frühzeitige Vorbereitung durch Geräuschtraining und Rituale hilft.
🔹 Alkohol ist tabu – sichere Alternativen gibt es genug.
🔹 Ein ruhiger Rückzugsort, Auslastung und Ablenkung machen den Abend erträglicher.
🔹 Bei starker Panik unbedingt tierärztliche Unterstützung einholen.
Warum Hunde Angst vor Feuerwerk haben
Die Angst vor Silvesterknallern ist kein Zeichen von Schwäche oder „schlechter Erziehung“, sondern hat tief verwurzelte biologische Ursachen, die durch Maßnahmen wie Vorhänge und Rollläden gemildert werden können. Hunde hören etwa viermal besser als Menschen, die Geräuschkulisse, die wir als laut empfinden, können für sie ohrenbetäubend sein. Ein plötzlich explodierender Böller oder ein donnernder Raketenknall trifft sie daher völlig unvorbereitet und mit voller Wucht.
Hinzu kommt, dass Feuerwerk für Hunde nicht vorhersehbar ist. Es folgt keinem erkennbaren Muster, taucht plötzlich auf und ist oft mit grellen Lichtblitzen und ungewohnten Gerüchen verbunden. Das verunsichert und aktiviert im Hund instinktiv das sogenannte „Fight-or-Flight“-Verhalten, also Flucht oder Angriff. Da Flucht in der Regel nicht möglich ist, bleibt vielen Hunden nur eines: in sich zusammenzuziehen und zu hoffen, dass der Spuk schnell vorbei ist.
Die individuelle Ausprägung der Angst hängt stark vom Charakter des Hundes, von seinen bisherigen Erfahrungen und seiner Sozialisierung ab. Manche Hunde bleiben erstaunlich gelassen, andere geraten bereits bei ersten Knallgeräuschen in Panik. Besonders Tiere, die in ihrer Prägephase keine positive oder neutrale Erfahrung mit lauten Geräuschen gemacht haben, zum Beispiel, weil sie aus dem Ausland oder dem Tierschutz stammen, sind häufig stärker betroffen.
Diese Angst ist dabei keineswegs „nur“ ein psychisches Problem. Sie kann sich auch körperlich äußern, etwa durch erhöhten Puls, Hecheln, Zittern oder sogar Magen-Darm-Probleme. Es ist also keine Übertreibung, wenn man sagt: Für viele Hunde ist Silvester ein echtes Trauma, das man ernst nehmen sollte.
Woran Du erkennst, dass Dein Hund an Silvester Angst hat
Manche Anzeichen für Angst sind offensichtlich, andere eher subtil. Nicht jeder Hund zeigt seine Unsicherheit auf die gleiche Weise, doch es gibt typische Signale, auf die Du achten solltest. Gerade rund um Silvester lohnt es sich, sensibel für das Verhalten Deines Hundes zu sein, oft zeigt er schon frühzeitig, dass er sich unwohl fühlt, auch wenn das Feuerwerk noch gar nicht begonnen hat.
Klassische Anzeichen für Angst bei Hunden sind zum Beispiel starkes Zittern, übermäßiges Hecheln, eingeklemmter Schwanz oder das Aufsuchen eines engen Verstecks. Viele Hunde verkriechen sich unter Tische, in Ecken oder hinter Möbel, wenn sie sich ängstigen. Manche winseln oder bellen vermehrt, andere wiederum werden komplett ruhig und wirken wie „abgeschaltet“.
Auch körperliche Stressreaktionen wie Durchfall, vermehrter Speichelfluss oder Appetitlosigkeit sind nicht ungewöhnlich. Ein weiteres deutliches Zeichen ist ständiges Herumlaufen oder Rastlosigkeit. Der Hund findet einfach keinen Platz, an dem er sich sicher fühlt. In manchen Fällen versuchen Hunde sogar zu fliehen: aus dem Garten, durch geöffnete Fenster oder Türen. Gerade an Silvester ist das leider keine Seltenheit.
Doch es gibt auch weniger offensichtliche Symptome: Wenn ein Hund sich ständig die Lefzen leckt, den Blickkontakt meidet, sich klein macht oder ständig die Ohren anlegt, kann das bereits Ausdruck innerer Anspannung sein. Viele dieser Verhaltensweisen werden im Alltag leicht übersehen, oder fälschlich als „ungehorsam“ interpretiert.
Wichtig ist: Angst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Schutzmechanismus. Dein Hund versucht, mit einer für ihn bedrohlichen Situation umzugehen und er braucht Deine Unterstützung, um sich sicher zu fühlen.
Warum Alkohol – auch in Form von Eierlikör – für Hunde tabu ist
Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber leider eine Realität: Immer wieder liest man, dass Hunde an Silvester mit einem kleinen „Schluck Eierlikör“ beruhigt werden sollen. Manche Halter meinen es gut, andere folgen fragwürdigen „Hausmitteln“ aus dem Bekanntenkreis oder dem Internet. Doch die Wahrheit ist: Alkohol ist für Hunde hochgiftig und kann ihre Reaktion auf Stress, wie bei Silvesterangst, verschlimmern, selbst in kleinen Mengen.
Anders als beim Menschen reicht bereits eine geringe Dosis, um ernsthafte gesundheitliche Probleme auszulösen. Der Stoffwechsel eines Hundes ist nicht darauf ausgelegt, Alkohol abzubauen. Das bedeutet: Schon wenige Milliliter können zu Koordinationsstörungen, starkem Zittern, Erbrechen oder sogar Bewusstlosigkeit führen. In schweren Fällen kann Alkoholvergiftung zum Tod führen, besonders bei kleinen oder empfindlichen Hunden.
Das Argument, der Alkohol würde den Hund „beruhigen“, ist außerdem gefährlich irreführend. Denn selbst wenn das Tier äußerlich ruhiger wirkt, ist der Stress damit nicht verschwunden, und zusätzliche Maßnahmen wie das Schließen von Rollläden können helfen. Vielmehr wird der Hund betäubt. Er erlebt den inneren Stress weiterhin, kann aber nicht mehr angemessen darauf reagieren. Dieses Gefühl von Kontrollverlust verstärkt das Angstempfinden sogar noch.
Hinzu kommt: Alkohol kann Organe wie Leber und Nieren dauerhaft schädigen, was auch für Hunde gilt, die unter Silvesterangst leiden. Gerade bei wiederholter Gabe oder bei gesundheitlich vorbelasteten Tieren ist das Risiko enorm hoch. Eierlikör enthält zudem oft Zucker, Sahne oder Gewürze, allesamt ungeeignet für Hunde.
Wenn Dein Hund also an Silvester gestresst ist: Bitte greife nicht zu Alkohol oder Hausmitteln mit zweifelhafter Wirkung. Es gibt sichere, geprüfte und tierfreundliche Alternativen, von pflanzlichen Präparaten über Verhaltenstraining bis hin zu medikamentöser Unterstützung in Absprache mit dem Tierarzt. Dein Hund braucht Deine Fürsorge, nicht einen Drink.
Vorbereitung in den Wochen vor Silvester
Ein entspannter Silvesterabend beginnt nicht erst am 31. Dezember, sondern idealerweise schon Wochen vorher. Je besser Dein Hund vorbereitet ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er in Panik gerät. Das Stichwort lautet: Gewöhnung und gezielte Desensibilisierung an den Tagen vor Silvester.
Ein bewährter Ansatz ist das schrittweise Training mit Geräuschen, um die Silvesterangst zu dämpfen. Dafür gibt es spezielle Feuerwerks-CDs oder Playlists, die Du Deinem Hund in ganz niedriger Lautstärke vorspielen kannst. Wichtig ist, dass Du dabei selbst ruhig bleibst und Deinen Hund nicht besonders beachtest, idealerweise verknüpft ihr das Geräusch mit etwas Positivem, etwa einem Leckerli oder Spiel. Nach und nach kannst Du die Lautstärke leicht erhöhen, aber nur so weit, wie Dein Hund entspannt bleibt. So lernt er: Diese Geräusche sind nicht gefährlich.
Auch die allgemeine Stressresistenz lässt sich trainieren, zum Beispiel durch sogenannte „Ruheübungen“. Dabei geht es darum, dass Dein Hund lernt, sich auch in aufregenden Situationen wieder zu entspannen. Das kann durch gezieltes Training im Alltag geschehen: nach einem Spaziergang zur Ruhe kommen, auf Signal entspannen, oder sich in einer bestimmten Decke geborgen fühlen. Je vertrauter solche Rituale sind, desto eher wird er sie auch in Stresssituationen annehmen.
Wenn Dein Hund besonders empfindlich ist, lohnt sich die Rücksprache mit einem Hundetrainer oder Verhaltensberater. Viele bieten spezielle Silvestertrainings an, entweder als Einzelstunden oder in kleinen Gruppen. Auch Beratung zur passenden Unterstützung durch Nahrungsergänzung oder Pheromone kann hilfreich sein.
Und noch ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Beginne frühzeitig mit der Organisation des Silvesterabends. Wer passt auf Deinen Hund auf, wenn Du nicht zu Hause bist? Gibt es ruhigere Orte, an die ihr euch zurückziehen könnt, vielleicht bei Freunden auf dem Land? Sind alle notwendigen Mittel (z. B. beruhigende Produkte, Lieblingsspielzeug, Rückzugsplatz) vorhanden?
Silvester wird nie leise sein. Aber mit guter Vorbereitung kannst Du dafür sorgen, dass Dein Hund nicht überrascht wird und sich sicherer fühlt, weil Du vorgesorgt hast.
Was Du beim Jahreswechsel konkret tun kannst
Wenn der 31. Dezember näher rückt, steigt bei vielen Hunden die Anspannung, spätestens mit den ersten Knallern am Nachmittag wird klar: Jetzt wird’s ernst. Doch Du bist nicht machtlos. Mit einigen gezielten Maßnahmen kannst Du Deinem Hund helfen, möglichst gelassen durch die Nacht zu kommen.
Beginne damit, den Tag ruhig und vorausschauend zu gestalten. Ein ausgiebiger Spaziergang am Vormittag oder frühen Nachmittag sorgt für Bewegung und Entspannung. Lass Deinen Hund richtig auspowern, körperlich wie geistig. Wichtig dabei: Geh früh genug los, denn viele Menschen zünden schon Stunden vor Mitternacht Böller. Danach solltest Du nur noch kurz und mit Leine gesichert rausgehen, im Idealfall mit Geschirr und Halsband doppelt gesichert.
Bereite außerdem zu Hause einen ruhigen Rückzugsort vor. Ein abgedunkelter Raum, eine kuschelige Box, eine Decke unter dem Tisch. Hauptsache, Dein Hund fühlt sich dort sicher. Viele Hunde suchen sich instinktiv selbst so einen Platz, wenn sie Angst haben. Wenn Du diesen Ort vorher positiv auflädst, zum Beispiel mit Leckerlis, Lieblingsspielzeug oder entspannender Musik, wird er auch an Silvester angenommen.
Stichwort Musik: Sanfte Klänge oder weißes Rauschen können helfen, die Außenwelt ein Stück weit auszublenden. Es gibt spezielle Playlists für Hunde, zum Beispiel „Through a Dog’s Ear“. Auch ein laufender Fernseher oder ein Hörbuch kann beruhigend wirken, vor allem, wenn es für Deinen Hund zum Alltag gehört.
Ein weiterer Trick: Beschäftigung und Ablenkung. Ein gefüllter KONG, ein Schnüffelteppich oder ein besonderer Kauartikel können helfen, den Fokus umzulenken. Manche Hunde nehmen solche Angebote an, andere brauchen schlicht Deine Nähe. Wichtig ist, dass Du auf Deinen Hund eingehst, ohne die Angst zu bestärken. Übermäßiges Trösten oder hektisches Verhalten können die Unsicherheit verstärken. Ruhige, souveräne Präsenz dagegen wirkt oft Wunder.
Falls Du ein Thundershirt oder eine ähnliche „Beruhigungsweste“ hast, kannst Du es Deinem Hund rechtzeitig anlegen. Der sanfte, gleichmäßige Druck auf den Körper wirkt bei vielen Hunden beruhigend, ähnlich wie eine Umarmung. Aber Achtung: Auch das sollte vorher geübt werden, nicht erst in letzter Minute.
Und zu guter Letzt: Bleib selbst ruhig. Dein Hund orientiert sich an Dir. Wenn Du gelassen bleibst, vermittelst Du ihm Sicherheit. Verhalte Dich, als sei alles ganz normal, auch wenn draußen der Wahnsinn tobt.
Wenn nichts hilft: tierärztliche Beruhigung und Medikamente verabreichen
Es gibt Hunde, bei denen alle Tipps, Trainingsmethoden und beruhigenden Rituale einfach nicht ausreichen. Sie geraten in panikartige Zustände, zeigen starke körperliche Symptome oder laufen Gefahr, sich selbst zu verletzen. In solchen Fällen ist es nicht nur legitim, sondern absolut notwendig, tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ein Gespräch mit einem Tierarzt sollte idealerweise mehrere Wochen vor Silvester stattfinden. So bleibt genug Zeit, mögliche Medikamente auszuprobieren, die richtige Dosierung zu finden und eventuelle Nebenwirkungen bei der Anwendung von Beruhigungsmitteln zu beobachten. Viele Hundehalter scheuen sich davor, ihrem Hund ein Beruhigungsmittel zu geben, doch in manchen Fällen ist genau das der beste Weg, um Leid zu verhindern.
Es gibt verschiedene Optionen, die je nach Hund und Situation in Frage kommen: von pflanzlichen Mitteln auf Basis von Baldrian, Passionsblume oder CBD über Pheromon-Diffusoren (z. B. Adaptil, ein Wirkstoff, der zur Beruhigung von Hunden eingesetzt wird, kann ebenfalls hilfreich sein. Wichtig ist: Niemals auf eigene Faust etwas geben, auch nicht „menschliche“ Mittel wie Schlaf- oder Schmerztabletten! Viele Substanzen, die uns helfen, sind für Hunde gefährlich oder sogar tödlich.
Ein erfahrener Tierarzt oder eine Tierärztin kann einschätzen, ob eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll ist und welches Präparat am besten geeignet ist. Einige Medikamente wirken angstlösend, andere beruhigend oder leicht sedierend. Manche Produkte, wie z. B. Sileo oder Alprazolam wurden speziell für den Einsatz bei Geräuschangst entwickelt. Auch hier gilt: Die Wirkung ist individuell unterschiedlich, daher ist ein vorheriger Testlauf entscheidend.
Manchmal ist auch eine Kombination sinnvoll, etwa aus Training, pflanzlicher Unterstützung und gezieltem Einsatz eines Medikaments am Abend selbst. Wichtig ist, dass die Maßnahme dem Hund hilft, nicht nur die Symptome unterdrückt, sondern tatsächlich für mehr Sicherheit und Ruhe sorgt.
Tierärztliche Hilfe zu suchen ist kein Zeichen von Scheitern. Im Gegenteil: Es zeigt, dass Du die Angst Deines Hundes ernst nimmst und bereit bist, ihn verantwortungsvoll zu unterstützen, mit allem, was ihm helfen kann.
Zoe hat Angst an Silvester – Was machen wir?
Zoe hat extreme Angst an Silvester. Begonnen hat das bereits an ihrem ersten Silvesterabend, an dem sie gerade mal 6 Monate alt war. Wir hatten es vermieden an dem Tag mit ihr raus zu gehen und ich habe extra bis nach 3 Uhr Nachts gewartet, um nochmal schnell vor die Tür zu gehen. Leider ein Fehler! Ausgerechnet in dem Moment wo sie sich für ihr großes Geschäft hinhocken wollte, kamen ein paar Jugendliche vorbei und zündeten Leuchtkerzen und Knaller neben ihr. Danach hat sie 3 Tage nicht mehr groß gemacht!
Mit den Jahren wurde es nur bedingt besser. Meist haben wir die Jahreswechsel zuhause oder bei Freunden ohne große Feier verbracht und uns in einen Bereich im Haus verzogen, der im besten Fall keine Fenster hatte. Da saßen wir dann alle zusammen. Happy New Year!
Vor gut zwei Jahren haben wir dann angefangen Zoe CBD Öl zu geben. Und das bereits schon ab dem 01. Dezember, um sie langsam daran zu gewöhnen und nach und nach behutsam die Dosis zu erhöhen. Die üblichen Knaller vor Silvestern haben sie dann nicht mehr ganz so doll gestört und wir hatten das Gefühl, dass es etwas den Stress rausgenommen hat. Natürlich mag sie Silvester immer noch nicht, aber ist mit CBD Öl wirklich etwas entspannter.
Fazit: Gemeinsam durch die Silvesternacht
Silvester ist für viele Hunde eine echte Herausforderung, doch mit Wissen, Vorbereitung und Einfühlungsvermögen kannst Du viel dazu beitragen, dass Dein Vierbeiner diesen besonderen Abend gut übersteht. Es geht nicht darum, die Angst völlig auszuschalten, sondern darum, Sicherheit zu geben, Stress zu reduzieren und Dein Tier nicht allein zu lassen mit seinem Empfinden.
Ob mit frühzeitigem Training, einem sicheren Rückzugsort, beruhigender Musik oder, wenn nötig, tierärztlicher Unterstützung: Du hast viele Möglichkeiten, Deinem Hund zu helfen. Entscheidend ist, dass Du individuell auf ihn eingehst, seine Signale erkennst und ernst nimmst.
Und auch wenn es vielleicht nicht von heute auf morgen besser wird: Jeder Schritt zählt. Je häufiger Dein Hund erlebt, dass er Silvester nicht schutzlos ausgeliefert ist, desto mehr Vertrauen kann er entwickeln, in Dich und in sich selbst.
Also: Fang frühzeitig an, informiere Dich über Tipps gegen die Angst, probiere aus und sei für Deinen Hund da, wenn er Dich braucht. So wird Silvester zwar vielleicht nie sein Lieblingstag, aber doch ein Abend, den ihr gemeinsam schafft. Und genau darum geht es doch: zusammenhalten, gerade wenn es knallt.
Wie erlebst du Silvester mit deinem Hund? Hast du schon Rituale oder Tipps, die euch helfen? Teile deine Erfahrungen gern in den Kommentaren – so können wir alle voneinander lernen und den Jahreswechsel für unsere Fellnasen ein Stück angenehmer machen. 💬👇
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